Zentrale Werte

Wir gehen von der Grundannahme aus, wie sie auch Jesper Juul in seinem Buch „Das kompetente Kind“ beschreibt, dass Kinder aus Liebe zu ihren Eltern immer kooperieren wollen. Dasselbe gilt auch für die liebevolle Begleitung in Einrichtungen. Die Kinder sind stolz, wenn sie spüren, dass sie zum gemeinsamen Erleben beitragen. Gelingt diese Form der Kooperation nicht oder hört gar ganz auf, kann man von einem gestörten Kontakt zwischen dem Erwachsenen und dem Kind ausgehen. Dann liegt es in der Verantwortung der Erwachsenen, diese natürliche Bereitschaft im Kind wieder zu erwecken.

Die zentralen Werte, welche die Kinder in der Tages-Spielgruppe LUMI erfahren, sind Achtung und Respekt vor sich selbst, vor anderen, vor Spielsachen und Nahrungsmitteln. Das heißt, es gibt klare Regeln im Miteinander und im T

  1. nicht schlagen oder beißen usw.;

  2. nichts wegnehmen ohne zu fragen;

  3. nicht mutwillig Dinge zerstören.

Die Verantwortung, das Miteinander so zu gestalten, dass diese Werte umgesetzt werden, liegt bei den begleitenden Erwachsenen. Hier hat sich eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Betreuungspersonen und teilweise auch mit ärztlich-therapeutischer Begleitung als gut und sinnvoll erwiesen.

Bei der Arbeit mit den Kindern kommt es uns vor allem auf die Feinfühligkeit der begleitenden und betreuenden Erwachsenen an. Damit ist gemeint, einerseits den jeweiligen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes wahrzunehmen und daraus abzuleiten, welche Unterstützung oder Anregung es braucht. Andererseits darf nicht zu früh eingegriffen oder reguliert werden. Die Sozialwissenschaftlerin und Pädagogin Rebeca Wild drückt die Schwierigkeit bei der Umsetzung dieses Konzepts so aus: „Die größte Versuchung ist es, den Entscheidungen der Kinder vorauszugreifen, in der besten Absicht ihnen Mühe und Frustration zu ersparen.“ Maria Montessori schreibt, damit das Kind aktiv werden könne, müsse der Erwachsene passiv werden.

In diesem Sinne ist vor allem das Zutrauen der Erwachsenen in den jeweiligen Wachstumsprozess des Kindes erforderlich. Wenn das Kind stolz sagt: „Hab`s alleine geschafft!“ und wir dies wohlwollend zur Kenntnis nehmen, haben wir ein Stück dazu beigetragen, das Selbstwertgefühl des Kindes zu erhalten und zu stärken. Wenn Erwachsene sich auf diese Weise Kindern liebevoll zuwenden und deren Autonomie achten, entsteht ein Raum, in dem sich Kinder individuell und frei entfalten können.

Diesen Raum zu schaffen und Kindern ein solches Aufwachsen zu ermöglichen, ist unser Anliegen!

Elternreferenz

Mutter von Marlene:

 

Was macht die Betreuung im LUMI von Frau Röckle so besonders? Frau Röckle und ihre Mitarbeiterinnen haben ein feinfühliges Gespür für die Befindlichkeiten der Kinder und versuchen den Bedürfnissen eines jeden einzelnen Kindes gerecht zu werden: anhängliche Kinder bekommen liebevolle Zuwendung und werden doch ermutigt sich zu lösen, ängstliche Kinder bekommen ihren Schutzraum und werden doch ermuntert Neues zu wagen, Kinder mit Bewegungsdrang bekommen vielfältige Möglichkeiten zum klettern, hüpfen, etc.

Frau Röckle lässt die Kinder großes Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten spüren und unterstützt ergänzend das individuelle Können und Interesse durch ein immer wieder neu angepasstes Spielangebot.